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Ratgeber

Zusatzleistungen der Krankenkasse in der Schwangerschaft

Veröffentlicht am , zuletzt aktualisiert am

Alle neun Krankenkassen in diesem Vergleich zahlen Schwangeren zusätzliches Geld, aber unterschiedlich viel. Für die Rufbereitschaft der Hebamme zahlen die meisten bis zu 250 Euro, die DAK bis zu 500 Euro, BARMER und Knappschaft je 200 Euro als Gesamtbudget für alle Extras zusammen. Wie viel Sie zusätzlich für Partnerkurs, Tests oder Vitamine bekommen, hängt allein von Ihrer Kasse ab.

Höchste Rufbereitschafts-Erstattung
bis zu 500 Euro (DAK-Gesundheit)
DAK-Gesundheit, DAK MamaPLUS, Stand 4. September 2026
Erstattung bei der Techniker Krankenkasse
bis 250 Euro je Schwangerschaft
Techniker Krankenkasse, Kosten für die Hebammen-Rufbereitschaft, Stand 22. Juli 2026
Schwangerschaftspaket der AOK PLUS
bis 500 Euro, davon Rufbereitschaft bis 250 Euro
AOK PLUS, SchwangerschaftPLUS Paket, Stand 14. September 2026
Kleines Glas mit Münzen neben einer winzigen gestrickten Babysocke
Ein Sparglas und eine Babysocke stehen für das Geld, das die Krankenkasse zusätzlich zahlt. Bild: KI generiert.

Was eine Extra-Leistung der Krankenkasse ist

Jede gesetzliche Krankenkasse zahlt in der Schwangerschaft dieselben Pflichtleistungen. Dazu gehören die ärztliche Vorsorge, die Hebamme von der Vorsorge bis zum Ende der Stillzeit, die Geburt, 14 Stunden Geburtsvorbereitung und 10 Stunden Rückbildung. Dabei gibt es zwischen den Kassen keinen Unterschied, weil dafür überall dieselben Regeln gelten.

Unterschiede entstehen bei freiwilligen Extras. Eine Kasse darf zusätzlich zum Gesetz eigene Leistungen versprechen, zum Beispiel für die Hebamme in der Schwangerschaft, für rezeptfreie Mittel oder für Anbieter ohne Kassenvertrag. Jede Kasse legt selbst fest, wie hoch ihr Extra ist, wie lange es gilt und unter welcher Bedingung.

Bezahlt werden die Extras aus den Beiträgen der eigenen Mitglieder. Für Sie heißt das: Ein Extra ist kein fester Anspruch wie die Hebammenhilfe, sondern gilt nur, solange die Kasse es anbietet. Die Kasse kann es zum nächsten Jahr ändern oder streichen.

  • Rufbereitschaft der Hebamme: Sie hält sich in den Wochen um Ihren Termin rund um die Uhr bereit und stellt dafür oft eine eigene Rechnung.
  • Geburtsvorbereitungskurs für Ihren Partner oder eine Begleitperson: Die 14 Stunden gelten sonst nur für Sie selbst.
  • Zusatztests in der Schwangerschaft, etwa auf Toxoplasmose, B-Streptokokken oder Zytomegalie, soweit sie keine Pflichtleistung sind.
  • Rezeptfreie Mittel mit Folsäure, Jod, Eisen oder Magnesium, die Erwachsene sonst selbst bezahlen.
  • Weitere Extras wie Osteopathie, professionelle Zahnreinigung oder ein drittes Paar Kompressionsstrümpfe.

So viel zahlen neun Krankenkassen Schwangeren zusätzlich

Die größten Unterschiede zeigen sich bei drei Posten. Bei der Rufbereitschaft reicht die Erstattung von 200 Euro als Teil eines Gesamtbudgets bis zu 500 Euro als eigenem Betrag. Beim Kurs für den Partner reicht sie von keiner Erstattung bis zu 100 Prozent der Kosten. Die folgenden Angaben stammen von den eigenen Websites der Kassen, mit dem Datum, das die jeweilige Seite trägt.

Extra-Leistungen von neun Krankenkassen für Schwangere. Abgerufen am 21. September 2026, Stand je Zeile in der letzten Spalte.
KrankenkasseRufbereitschaft der HebammeKurs für Partner oder BegleitpersonZusatztestsRezeptfreie MittelStand der Angabe
Techniker Krankenkassebis 250 Euro je Schwangerschaft, wenn die Hebamme mit der Kasse abrechnet80 Prozent, höchstens 100 Euro, jede Begleitpersonkeine Erstattung für Nackenfaltenmessung, 3D-Ultraschall und Toxoplasmose-Test ohne Verdachtkeine Angabe gefunden22.07.2026, Partnerkurs 11.04.2025
BARMERaus dem Budget Familie Plus von 200 Euro je Schwangerschaftaus demselben BudgetToxoplasmose, B-Streptokokken, Zytomegalie, Ringelröteln, Windpocken aus dem Budgetkeine Angabe gefundenSeite ohne Datum
DAK-Gesundheitbis 500 Euro, wenn die Hebamme die Geburt begleitet hat100 Prozent, Begleitperson Ihrer WahlB-Streptokokken in der 35. bis 37. Woche, Toxoplasmose, Zytomegaliekeine Angabe gefunden04.09.2026
AOK Bayerntatsächliche Kosten bis 250 Eurobis 75 EuroToxoplasmose, B-Streptokokken sowie Antikörper gegen Ringelröteln, Windpocken, Zytomegalie und Hepatitis C, je bis 25 EuroFolsäure, Magnesium, Eisen bis 100 Euro je Schwangerschaft20.03.2026
AOK PLUS (Sachsen, Thüringen)bis 250 Euro aus dem Paket von 500 EuroKursgebühr, auch für nicht bei der AOK versicherte BegleitpersonB-Streptokokken und Toxoplasmose aus dem PaketEisen, Magnesium, Folsäure, Jodid aus dem Paket14.09.2026
IKK classicbis 250 Euro je Schwangerschaftkeine Erstattung, der Partner zahlt selbstB-Streptokokken, dazu Toxoplasmose und Zytomegalie bei besonderer Infektionsgefahr, zusammen bis 100 EuroFolsäure, Eisen, Magnesium bis 100 Euro je KalenderjahrSeite ohne Datum
KKHbis 250 Euro ab der 37. Wochebis 100 Euro, wenn der Partner bei der KKH versichert istToxoplasmose, Streptokokken, Windpocken, Ringelröteln in tatsächlicher HöheEisen, Magnesium, Folsäure bis 50 Euro je SchwangerschaftÜbersicht 09/2024, geändert 14.07.2025
hkk80 Prozent aus dem Budget von 300 Euro je JahrKurskosten, wenn der Partner bei der hkk versichert ist, aus demselben BudgetToxoplasmose, Windpocken, Ringelröteln, Streptokokken, Zytomegalie aus dem BudgetFolsäure aus dem BudgetSeite ohne Datum
KNAPPSCHAFTaus dem Paket von 200 Euro, höchstens sechs Wochen vor dem Terminbis 80 Euro, wenn der Partner bei der Knappschaft versichert istZytomegalie bei Kind unter 7 Jahren, Toxoplasmose bei Tierkontakt, B-Streptokokken auf ärztliche Empfehlung, aus dem PaketFolsäure, Jod, Eisen aus dem Paket13.04.2026, Partnerkurs 27.11.2025

Lesen Sie die Tabelle zeilenweise, nicht spaltenweise. Ein hoher Betrag bei der Rufbereitschaft nützt wenig, wenn Sie keine Hausgeburt und keine feste Hebamme für die Klinik planen. Entbinden Sie in der Klinik mit der diensthabenden Hebamme, zählen eher der Partnerkurs und die Mittel. Drei Kassen zahlen den Partnerkurs nur, wenn der Partner selbst dort versichert ist: KKH, hkk und Knappschaft. Bei TK, DAK und AOK PLUS reicht es, dass Sie selbst dort versichert sind.

Warum ein Budget von 200 Euro weniger sein kann als 250 Euro für einen Posten

Ein Budget ist ein Topf, aus dem Sie mehrere Extras bezahlen. Ein fester Betrag gilt dagegen nur für eine einzelne Leistung. BARMER und Knappschaft geben je Schwangerschaft 200 Euro für alle Extras zusammen, die AOK PLUS 500 Euro. Die hkk erstattet 80 Prozent aus einem Budget von 300 Euro je Jahr. TK, DAK, AOK Bayern, IKK classic und KKH nennen dagegen für jede Leistung einen eigenen Höchstbetrag.

Welches Modell mehr bringt, hängt davon ab, wie viele Extras Sie nutzen. Brauchen Sie nur die Rufbereitschaft, fahren Sie mit einem hohen Einzelbetrag besser. Kombinieren Sie Rufbereitschaft, Partnerkurs, Tests und Vitamine, stößt ein kleines Budget schnell an seine Grenze. Für eine Rufbereitschaftsrechnung von rund 500 Euro erhalten Sie nach den Angaben der Kassen, wenn Sie noch kein anderes Extra genutzt haben:

  • DAK-Gesundheit: 500 Euro, wenn die Hebamme die Geburt tatsächlich begleitet hat.
  • hkk: 300 Euro, denn 80 Prozent wären 400 Euro, das Jahresbudget endet aber bei 300 Euro.
  • TK, KKH, IKK classic, AOK Bayern und AOK PLUS: je 250 Euro.
  • BARMER und Knappschaft: je 200 Euro, und das Budget ist damit für diese Schwangerschaft aufgebraucht.

Auch der Zeitraum zählt. Ein Budget je Kalenderjahr, wie bei der hkk, oder ein Betrag je Kalenderjahr, wie bei der IKK classic, beginnt am 1. Januar neu. Die Budgets von BARMER, Knappschaft und AOK PLUS gelten dagegen für die ganze Schwangerschaft. Achten Sie außerdem auf die Wochen, in denen eine Kasse die Rufbereitschaft anerkennt: Die KKH zahlt erst ab der 37. Woche, die Knappschaft nur für höchstens sechs Wochen vor dem errechneten Termin.

Folsäure, Jod und Eisen zahlt die Kasse nur als Extra

Rezeptfreie Mittel sind für Erwachsene grundsätzlich keine Kassenleistung, auch nicht in der Schwangerschaft. Nur in engen Ausnahmefällen zahlt die Kasse sie trotzdem: Eisen nur bei einer nachgewiesenen Blutarmut, Jod nur bei einer Schilddrüsenerkrankung und Folsäure nur bei einem nachgewiesenen schweren Mangel. Vorbeugend eingenommene Mittel bezahlen Sie deshalb grundsätzlich selbst.

Mehrere Kassen erstatten solche Mittel in der Schwangerschaft trotzdem als Extra. Die AOK Bayern zahlt Folsäure, Magnesium und Eisen bis 100 Euro je Schwangerschaft, die IKK classic dieselben Mittel bis 100 Euro je Kalenderjahr, die KKH bis 50 Euro je Schwangerschaft. Die AOK PLUS nimmt auch Jodid auf, die Knappschaft Folsäure, Jod und Eisen, beide aus ihrem Schwangerschaftspaket. Die hkk nennt Folsäure als Teil ihres Budgets.

Fast überall gilt dieselbe Bedingung: Eine Ärztin, die mit Ihrer Krankenkasse abrechnen darf, verordnet das Mittel auf einem Rezept, das Sie selbst bezahlen und danach bei Ihrer Kasse einreichen. Die IKK classic verlangt dafür zusätzlich eine Kopie Ihres Mutterpasses. Nahrungsergänzungsmittel schließen IKK classic und AOK PLUS ausdrücklich aus. Ob Sie für ein Rezept auch eine gesetzliche Zuzahlung leisten müssen, erklärt der Artikel zur Zuzahlung in der Schwangerschaft.

Welche Zusatztests die Kassen zahlen und welche Sie selbst tragen

Viele Untersuchungen in der Schwangerschaft sind keine Pflichtleistung, sondern eine Leistung, die Sie selbst zahlen, weil sie nicht zum normalen Leistungskatalog gehört. Den Test auf Toxoplasmose zahlt die Kasse nur bei begründetem Verdacht auf eine Infektion. Ohne Verdacht zahlen Sie ihn selbst, ebenso nach Angaben der TK die Nackenfaltenmessung und den 3D-Ultraschall.

Einige dieser Tests übernehmen die Kassen trotzdem als Extra. Toxoplasmose ist eine Infektion mit einem Erreger, den Menschen unter anderem über Katzen aufnehmen können. B-Streptokokken sind Bakterien, die bei der Geburt auf das Kind übergehen können; der Test wird in der 35. bis 37. Woche mit einem Abstrich gemacht. Zytomegalie wird durch ein Herpesvirus verursacht. Die AOK Bayern zahlt je Test bis 25 Euro, die KKH die tatsächlichen Kosten, BARMER, hkk, AOK PLUS und Knappschaft aus ihrem jeweiligen Budget.

Manche Kassen zahlen einen Test nur bei einem bestimmten Anlass. Die IKK classic zahlt den Toxoplasmose- und den Zytomegalie-Test nur bei besonderer Infektionsgefahr, etwa durch Kontakt mit Katzen oder mit Kindern bis drei Jahre. Die Knappschaft zahlt den Zytomegalie-Test, wenn ein Kind unter sieben Jahren im Haushalt lebt, und den B-Streptokokken-Test auf ärztliche Empfehlung. Die AOK PLUS schließt Untersuchungen ohne medizinischen Anlass, etwa Babyfotos vom Ultraschall, ausdrücklich aus.

Ein Kassenwechsel wegen der Extras bindet Sie zwölf Monate

Sie dürfen Ihre Krankenkasse auch in der Schwangerschaft wechseln, und die neue Kasse darf Sie nicht ablehnen. An die gewählte Kasse sind Sie aber mindestens zwölf Monate gebunden. Die Kündigung wirkt zum Ende des übernächsten Monats, gerechnet ab dem Monat, in dem Sie sie erklären. Wer im Oktober kündigt, ist also ab dem 1. Januar bei der neuen Kasse.

Diese Frist ist der Grund, warum sich ein Wechsel spät in der Schwangerschaft selten lohnt. Die alte Kasse zahlt nur bis zum Ende Ihrer Mitgliedschaft, die neue erst danach, und Rufbereitschaft wie Partnerkurs liegen meist in den letzten Wochen vor der Geburt. Eine Ausnahme gibt es, wenn Ihre Kasse den Beitrag erhöht, den sie zusätzlich zum gesetzlichen Satz selbst festlegt. Dann dürfen Sie schneller kündigen, zum Ende des Monats, ab dem der höhere Beitrag gilt.

Rechnet sich für Sie ein Kassenwechsel wegen der Extras?

Sind Sie seit mindestens zwölf Monaten bei Ihrer Kasse, oder erhöht Ihre Kasse gerade ihren Beitrag?

Ja

Liegt Ihr errechneter Termin mehr als drei Monate nach dem Monat, in dem Sie kündigen würden?

Ja

Zahlt die neue Kasse für die Extras, die Sie nutzen werden, spürbar mehr als Ihre jetzige?

Ja

Ein Wechsel kann sich rechnen. Erklären Sie ihn bei der neuen Kasse; sie meldet den Wechsel an Ihre alte Kasse, das ersetzt Ihre eigene Kündigung.

Nein

Bleiben Sie bei Ihrer Kasse. Ein höherer monatlicher Beitrag frisst den Vorteil der Extras schnell wieder auf.

Nein

Ein Wechsel kommt für diese Schwangerschaft zu spät. Die neue Kasse wäre erst kurz vor oder nach der Geburt zuständig; nutzen Sie die Extras Ihrer jetzigen Kasse.

Nein

Ein Wechsel ist noch nicht möglich, die Bindung an Ihre Kasse läuft noch. Nutzen Sie die Extras Ihrer jetzigen Kasse.

Vergleichen Sie vor einem Wechsel immer auch den monatlichen Beitrag, den jede Kasse zusätzlich zum gesetzlichen Satz selbst festlegt. Schon ein Unterschied von 0,5 Prozentpunkten macht bei 3.000 Euro Bruttolohn 15 Euro im Monat aus, auf zwölf Monate 180 Euro, wovon Sie als Arbeitnehmerin die Hälfte tragen. Das ist oft mehr, als die Extras zwischen den Kassen unterschiedlich bringen.

So bekommen Sie das Geld für Extras in 5 Schritten zurück

Die Extras zahlt keine Kasse von selbst. Sie bezahlen die Rechnung, reichen sie ein und bekommen den erstattungsfähigen Teil überwiesen. Mit diesen fünf Schritten verlieren Sie dabei kein Geld.

  1. Lesen Sie auf der Website Ihrer Kasse nach, welche Extras sie im laufenden Jahr für Schwangere anbietet. Notieren Sie Betrag, Bedingung und ob das Budget je Schwangerschaft oder je Kalenderjahr gilt.
  2. Klären Sie vor der Leistung, welche Belege die Kasse will. Für rezeptfreie Mittel verlangen AOK Bayern, AOK PLUS, IKK classic und Knappschaft ein Rezept einer Ärztin, die IKK classic zusätzlich eine Kopie des Mutterpasses.
  3. Vereinbaren Sie die Rufbereitschaft schriftlich mit einer Hebamme, die mit den Kassen abrechnen darf. TK, DAK, AOK Bayern und hkk erstatten nur unter dieser Bedingung, die DAK zusätzlich nur, wenn die Hebamme die Geburt begleitet hat.
  4. Bezahlen Sie die Rechnung und reichen Sie sie ein, bei der TK zum Beispiel über die App mit dem Stichwort Hebamme, bei der DAK über die App oder per Post.
  5. Heben Sie Kopien aller Belege auf und behalten Sie Jahresbudgets im Blick. Ein Budget je Kalenderjahr, wie die 300 Euro der hkk, beginnt am 1. Januar wieder neu.

Häufige Fragen

Welche Krankenkasse erstattet die Hebammen-Rufbereitschaft am höchsten?

Die DAK-Gesundheit erstattet bis zu 500 Euro, wenn die Hebamme die Geburt tatsächlich begleitet hat (Stand 4. September 2026). TK, KKH, IKK classic, AOK Bayern und AOK PLUS zahlen bis 250 Euro. Die hkk erstattet 80 Prozent aus einem Budget von 300 Euro im Jahr, BARMER und Knappschaft zahlen aus einem Budget von 200 Euro je Schwangerschaft.

Zahlt die Krankenkasse Folsäure in der Schwangerschaft?

Zur Vorbeugung ist Folsäure keine feste Kassenleistung. Mehrere Kassen zahlen sie trotzdem als Extra, wenn eine Ärztin sie auf Rezept verordnet. Die AOK Bayern zahlt bis 100 Euro je Schwangerschaft, die IKK classic bis 100 Euro je Kalenderjahr, die KKH bis 50 Euro, AOK PLUS, Knappschaft und hkk aus ihrem Budget.

Zahlt die Krankenkasse den Toxoplasmose-Test in der Schwangerschaft?

Nur bei begründetem Verdacht auf eine Infektion ist der Test eine feste Kassenleistung. Ohne Verdacht zahlen Sie ihn selbst, das erstattet zum Beispiel die TK nicht. Andere Kassen zahlen ihn als Extra: die AOK Bayern bis 25 Euro, die KKH in tatsächlicher Höhe, BARMER, hkk, AOK PLUS und Knappschaft aus ihrem Budget.

Kann ich während der Schwangerschaft die Krankenkasse wechseln?

Ja, ein Kassenwechsel ist auch in der Schwangerschaft möglich, und die neue Kasse darf Sie nicht ablehnen. Voraussetzung ist, dass Sie seit zwölf Monaten bei Ihrer Kasse sind oder diese gerade ihren Beitrag erhöht. Die Kündigung wirkt zum Ende des übernächsten Monats, bei einer Erklärung im Oktober also ab dem 1. Januar.

Erstatten Krankenkassen ab 2027 noch homöopathische Mittel in der Schwangerschaft?

Nein. Homöopathische und anthroposophische Mittel dürfen Krankenkassen ab dem 1. Januar 2027 nicht mehr als Extra erstatten, das hat der Gesetzgeber im Juli 2026 beschlossen. Bis zum 31. Dezember 2026 gelten die bisherigen Extras der Kassen weiter.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung vom 24. Juli 2026, Artikel 1 Nummer 8 (§ 11 Absatz 6 SGB V) und Artikel 8, Bundesgesetzblatt 2026 I Nr. 228,
  2. Kosten für die Hebammen-Rufbereitschaft, Techniker Krankenkasse,
  3. Geburtsvorbereitungskurse für Partner und per Videotelefonie, Techniker Krankenkasse,
  4. Zusätzliche Untersuchungen bei Schwangerschaften keine Kassenleistung, Techniker Krankenkasse,
  5. Schwangerschaftsvorsorge für Mutter und Kind, Barmer Familie Plus, BARMER,
  6. DAK MamaPLUS, DAK-Gesundheit,
  7. AOK-Gesundheitsvorteil, Leistungen für Schwangere, AOK Bayern,
  8. SchwangerschaftPLUS Paket, AOK PLUS,
  9. Vorsorge in der Schwangerschaft, IKK classic,
  10. Unsere Leistungsübersicht für Schwangerschaft und Kinderwunsch, KKH Kaufmännische Krankenkasse,
  11. Schwangerschaftsvorsorge, hkk-Extraleistungen, hkk Krankenkasse,
  12. Schwangerschaftsvorsorge und Schwangerschaftspaket, KNAPPSCHAFT,

Wo künstliche Intelligenz mitgeschrieben hat

Künstliche Intelligenz hat bei den Texten mitgeschrieben: bei den wiederkehrenden Sätzen zu Orten und Hebammen, bei den Ratgebern und beim Glossar. Sie hat auch die Quellen für die Ratgeber gesucht und alle Bilder erzeugt. Namen, Adressen und Kontaktdaten der Hebammen übernimmt ein festes Programm unverändert aus OpenStreetMap, ohne KI. Auch doppelte Angaben findet dieses Programm nach einer festen Regel aus Name, Postleitzahl und Straße.

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Stand dieser Angaben: 26. September 2026.